Bitcoin kaufen bei der Sparkasse

Bereits seit geraumer Zeit lässt sich feststellen, dass der Bitcoin-Kurs immer weiter ansteigt und allem Anschein nach bislang kein Ende dieses Trends in Sicht ist. Vielen Anleger fragen sich aufgrund der aktuellen Entwicklungen, wo sie Bitcoin kaufen oder Ethereum (ETH) kaufen können. In diesem Zusammenhang wollen einige interessierte Investoren erfahren, ob Sparkassen ebenfalls die digitale Währung in ihren Filialen veräußern.

Sollte dies möglich sein, könnten Bitcoins direkt über die Hausbank bezogen werden. Allerdings scheinen die Kreditinstitute an die Geschäftsfeld kein Interesse zu haben und winken bei diesem Investitionsbereich ernüchternd ab.

Interessante Alternativen für die eigene Anlagestrategie

Der direkte Kauf von Bitcoin bzw. Kryptowährungen über die ortsansässige Sparkasse ist nicht möglich. Wer nach einer interessanten Alternative sucht, kann in Bitcoin-Aktien oder entsprechenden Zertifikaten fündig werden. Grundsätzlich ist von derartigen Anlageprodukten nach Meinung renommierter Experten jedoch abzuraten. Einen offiziellen Grund dafür, weshalb Sparkassen keine Bitcoins an ihre Kunden veräußern, ist bislang nicht bekannt. Die Banken im Land beobachten dennoch den anhaltenden Boom auf dem Markt für digitale Vermögenswerte sehr genau. Beobachter gehen davon aus, dass die Kreditinstitute aufgrund des größeren Serviceaufkommens derart zögerlich auf die Entwicklungen reagieren und sich zunächst ein genaueres Bild machen möchten. Darüber hinaus scheinen fehlende Regulierungsmaßnahmen sowie die hohe Volatilität ein weiterer Faktor für das zögerliche Handeln der Geldhäuser zu sein.

Ein kurzer Fakten-Check

Besonders zu Beginn des steigenden Bitcoin-Kurses Ende des Jahres 2020 haben immer mehr Anleger Geld in die Kryptowährung investiert. Sparkassen-Kunden sollten folgende Faktoren beim Kauf von Bitcoins in ihren Entscheidungen berücksichtigen:

  • Für den Kauf von Bitcoins sind spezielle Plattformen, wie zum Beispiel eToro zu empfehlen. Hier unsere Testbericht zu eToro.
  • Für eine kurze bzw. langfristige Anlagestrategie sollten sich Anleger vor dem Kauf entscheiden.
  • Während die Plattform eToro ein eigenes Wallet anbieten, können sich Anleger für die Nutzung ein eigenes Bitcoin Wallet zulegen.
  • Bitcoin ist die weltweit am meisten verbreitete Kryptowährungen, weshalb die Nachfrage entsprechend hoch ausfällt.

Die Zukunft von Bitcoins bei Sparkassen

Letztendlich ist keine offizielle Entscheidung darüber gefallen, ob Sparkassen jemals Bitcoins in ihr Produktportfolio aufnehmen werden. Potenzielle Anleger können sich also nach wie vor Hoffnungen machen und sich von Zeit zu Zeit bei ihrem Ansprechpartner informieren. Grundsätzlich scheint für Sparkassen die hohe Nachfrage nach digitalen Vermögenswerten ein lukratives Geschäftsmodell zu sein, wodurch auch in Zukunft davon ausgegangen werden kann, dass Sparkassen auf den Zug aufspringen werden.

Broker und Börsen: Alternative Handelsmöglichkeiten für Sparkassen-Kunden

Anleger können nicht direkt bei einer Sparkasse Bitcoins erwerben. Alternativ bieten sich vor diesem Hintergrund deshalb Broker an, welche Bitcoin-CFDs anbieten. An Börsen können Investoren mit physischen Bitcoins handeln. Aus diesem Grund gilt die Plattform eToro als attraktive Adresse und kann sich über mehrere Millionen Kunden freuen. Der Anbieter ist sowohl lizenziert als auch reguliert.

Nützliche Tipps für Ungedulige

Auch wenn der Kauf von Bitcoins über die Sparkasse bisher noch nicht möglich ist, kann das dortige Konto dafür verwendet werden, das eigens erstellte eToro-Konto aufzuladen. Sobald das Geld dort verbucht ist, können Anleger Bitcoin-Zertifikate sowie Bitcoin-Optionsscheine kaufen. Wer Kryptowährungen kaufen möchte, stellt sich unweigerlich die Frage, welche Anbieter auf dem Markt für digitale Vermögenswerte als seriös eingestuft werden können. Anleger, welche zu Investitionszwecken das persönliche Spar- und/oder Girokonto verwenden möchten, können selbstverständlich beruhigt sein. Der gesamte Sparkassenverbund gilt als fest etablierte Institution in Deutschland und verwaltet darüber hinaus mehrere Millionen Konten sehr mehreren Jahrzehnten.

Zudem gilt es zu beachten, dass sogenannte Bitcoin-Optionsscheine eine Möglichkeit sind, durch den Einsatz von Hebel schnell viel Geld verdienen zu können. Allerdings ist das Verlustrisiko mindestens genauso hoch, da der Wert eines jeden Optionsscheins unmittelbar mit dem stark schwankenden Kurs von Bitcoin verknüpft ist.

Der Testsieger eToro im Portrait

eToro bewegt sich seit mehr als einem Jahrzehnt erfolgreich auf dem Krypto-Markt und gilt mittlerweile als eines der weltweit führenden Fintech-Unternehmen. Millionen Anleger investieren über die Plattform und nutzen dabei das sogenannte Social Trading. Jeder registrierte Nutzer erhält einen kostenfreien Zugang zu einem Demokonto und kann sich mit den Funktionen in Ruhe vertraut machen.

Neben dem Testsieger macht der Forex-Broker Libertex auf sich aufmerksam. Das Unternehmen startete im Jahr 1997 und hat sich auf den CFD-Handel spezialisiert. Libertex hat seinen Sitz in Zypern und unterliegt der Regulierung nach EU-Recht. Der maximal Hebel beläuft sich für professionelle Händler auf ein Verhältnis von 1:6000. Aber auch private Anleger können die Plattform nutzen und einen Hebel bei 1:30 für sich in Anspruch nehmen. Unerfahrene Trader sollte sich bei der Nutzung der Hebel in Acht nehmen und sich im Vorfeld ausführlich über das Spekulationsmittel ausführlich informieren. Medien berichte über Libertex in regelmäßigen Abständen und sprechen von der Plattform als „schönste CFD-Handesplattform“. Allein die dahinter stecken IT-Technologie erhielt bereits in der Vergangenheit mehrfach Auszeichnungen.

Das Unternehmen Plus500 gilt ebenfalls als erwähnenswert und existiert seit 2008. Der beliebte Online-Broker besitzt allerdings ein weitaus geringeres Angebot als die anderen beiden Anbieter.

Der Kauf von Bitcoins bei eToro

Statt unnötig lange auf ein eventuelles Angebot der Sparkassen zu warten, spricht nicht gegen eine kostenlose Anmeldung bei eToro und die Nutzung des dort hinterlegten Angebots. Um bei der preisgekrönten Plattform einsteigen zu können, bedarf es lediglich ein paar einfacher Schritte:

Schritt 1: Die Anmeldung bei eToro

Grundvoraussetzung für die Nutzung der Plattform ist die Erstellung eines persönlichen Benutzerkontos. Hierfür müssen Anleger lediglich die Internetseite des Anbieters besuchen und das Online-Formular mit ihren Benutzernamen, eine gültigen E-Mail-Adresse, einer Telefonnummer sowie einem Passwort ausfüllen. Der Button „jetzt traden“ aktiviert die Übersendung der Daten an eToro. Das Konto steht dem Nutzer sofort zur Verfügung.

Schritt 2: Die Aufladung des eToro-Kontos über die Sparkasse

Um mit dem Trading bei eToro starten zu können, muss jeder Anleger zunächst einen Geldbetrag auf das Handelskonto einzahlen. Als Kunde einer Sparkasse steht die Einzahlung mittels SEPA-Überweisung zur Verfügung. Investoren haben außerdem die Möglichkeit, per Kreditkarte zu bezahlen. Mit einem Klick auf den Button „Geld einzahlen“ öffnet sich eine Pop-up, wo die Auswahl „Banküberweisung“ zur Verfügung steht. Es folgende darauf ein paar weitere Anweisungen, bis die Transaktion erfolgreich durchgeführt werden kann.

Schritt 3: In Bitcoins investieren

Sobald das Geld auf dem Handelskonto bei eToro gutgeschrieben worden ist, kann mit dem Kauf von Bitcoins begonnen werden. Hierfür genügt es, wenn in der oben angeordneten Suchleiste der Begriff „Bitcoin“ eingegeben und im Anschluss gesucht wird. Mit einem Klick auf das angezeigte Suchergebnis erscheint der Button „Traden“. Es erscheint daraufhin ein Kaufmenü, welche die Handel einleitet. Sobald alle Informationen eingetragen sind, wird die Ordner ausgeführt und in einer Übersicht angezeigt.

Bitcoin-Aktien bei einer Sparkasse kaufen

Es gibt die Möglichkeit, über die Sparkasse Bitcoin-Aktien zu kaufen. Es handelt sich hierbei allerdings um nicht öffentliche Wertpapiere, welche auf das Erzielen von Gewinnen durch Mining sowie den Verkauf von Bitcoins ausgelegt sind. Grundsätzlich sind die Papiere mit einer eingeschränkten Wertentwicklung ausgestattet, weshalb deren Popularität nicht besonders hoch unter Anlegern ausfällt. In diesem Zusammenhang ist es eher ratsam, sich auf ein direktes Investment in Bitcoins zu konzentrieren.

Beachtenswerte Punkte beim Handel mit Bitcoins

Beim Crypto Trading mit Bitcoins gilt es stets, das Risiko zwischen realen Bitcoins und Wertpapieren abzuwägen und ist klug zu entscheiden. Darüber hinaus ist ein Vergleich der Gebühren des jeweiligen Anbieter unbedingt zu empfehlen, um etwaigen Kostenfallen möglichst aus dem Weg zu gehen. Durch die Festlegung eines Investitionsmaximums lässt sich das Risiko von Verlusten um ein Vielfaches reduzieren und schont zudem die eigenen Nerven. Für den Handel mit Kryptwährungen ist es überaus wichtig, dass sich Anleger mit dem jeweiligen digitalen Vermögenswert intensiv auseinandersetzen und sich in die Materie einlesen.

Fazit

Da der Kauf von Bitcoins über Sparkassen noch immer nicht möglich ist, empfiehlt sich der Erwerb von Aktien sowie von speziellen Bitcoin-Fonds. Bislang erhebt das angesehene Kreditinstitut vergleichsweise hohe Gebühren, um etwaige Nebenkosten abzudecken. Daher sollten sich interessierte Anleger zunächst mit dem Kostenmodell von eToro vertraut und auf dieser Basis ihre Entscheidung treffen.

Neben dem Handel mit CFDs können dort echte Bitcoins verkauft bzw. gekauft werden. Das kostenfrei nutzbare Demokonto, eine staatliche Regulierung sowie eine vielversprechende Social-Trading-Funktion sprechen sich neben einer hohen Transparenz für die Nutzung der Plattform aus.

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