Coinbase erlegt niederländischen Bürgern zusätzliche Anforderungen für Bitcoin-Abhebungen auf

Zuletzt Aktualisiert: 24 Juni 2022

Die niederländischen Kunden von Coinbase werden ab dem 27. Juni extra verfolgt. In einer E-Mail an niederländische Kunden erklärt Coinbase, warum.

Es geht speziell um ausgehende Transaktionen. Schicken Sie Bitcoin an Ihre Adresse außerhalb der Kryptobörse? Dann müssen Sie auch eine physische Adresse und einen Namen angeben. Und einen Grund für die Transaktion. Das amerikanische Unternehmen verweist auf die niederländischen Vorschriften als Grund für diese Entscheidung.

Natürlich bleiben auch die üblichen Identifikationsanforderungen bestehen. Als kleinen Bonus hat Coinbase außerdem mitgeteilt, dass sie Transaktionen, die über ihre Plattform laufen, länger überwachen werden. Die Geldströme im Bitcoin Netzwerk sind öffentlich. Coinbase behält das Geld auch nach Ihrer Transaktion von der Plattform aus genau im Auge. Auch hier wird auf lokale und internationale Vorschriften verwiesen.

Überwachung

Ab dem 1. April müssen Kanadier, Japaner und Singapurer zusätzliche Informationen weitergeben, wenn sie Transaktionen von Coinbase an eine andere Plattform senden. Es bedeutet einfach, dass es schwieriger wird, Bitcoin von Coinbase an eine andere (Plattform) zu senden. Sie müssen über Ihre Transaktion Rechenschaft ablegen.

Investoren aus Singapur und Japan müssen zusätzliche Informationen über alle ausgehenden Transaktionen weitergeben. In Kanada gibt es eine Grenze von 1.000 kanadischen Dollar (etwa 800 US-Dollar). Kanadier, die diesen Betrag unterschreiten, fallen nicht unter die neuen Regeln.

Die folgende Abbildung zeigt Ihnen, wie das funktioniert. Wenn Sie eine Transaktion von Coinbase aus senden möchten, müssen Kanadier den vollständigen Namen und die Wohnadresse (!) des Empfängers angeben. Wer hier lügt, macht sich auf der Plattform zum Betrüger.

Dies gilt sogar für Transaktionen auf Ihre eigenen Wallets.

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  • I first came into contact with Bitcoin in 2017 - and since then, the topic of cryptocurrencies has never left me. For this reason, I have also made BTC & Co. part of my profession and write as a freelance author for crypto publications.

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