Die südkoreanische Polizei ermittelt gegen einen Mitarbeiter von Terraform Labs, der angeblich Bitcoin gestohlen haben soll

Zuletzt Aktualisiert: 19 Juni 2022

Das Drama um Terraform Labs, die Organisation hinter dem Luna- und TerraUSD Fiasko, ist noch nicht vorbei. Die Seoul Metropolitan Police Agency hat Berichten zufolge eine Untersuchung gegen einen Mitarbeiter eingeleitet. Ihm wird vorgeworfen, Firmengelder gestohlen zu haben.

Untersuchung eingeleitet

Die Nachricht wird von der koreanischen Nachrichtenseite Chosun gebracht. Dort heißt es, dass die Polizei seit einem Monat Informationen über einen Mitarbeiter von Terraform Labs sammelt. Er wird verdächtigt, Geld von der Firma abgezweigt zu haben.

Es scheint, dass die Polizei eine Krypto Börse angewiesen hat, ein Konto (mit Kryptowährung) einzufrieren.

Welche Rolle und Position Do Kwon dabei einnimmt, ist nicht bekannt. Allerdings steht auch der “Leiter” des Projekts im Rampenlicht. Die Oberste Staatsanwaltschaft der Republik hat eine Untersuchung über die Rolle des Südkoreaners in dieser ganzen Seifenoper eingeleitet.

Alle Mitarbeiter von Terraform Labs werden befragt. Einige von ihnen sind nun selbst in Schwierigkeiten geraten.

Millionen Dollar Schaden

Bis heute sind in Südkorea mehr als 76 Klagen eingereicht worden. Der gemeldete Schaden dieser Opfer beläuft sich auf 5,5 Millionen Dollar.

Nachdem das UST von Terra im Mai implodierte, brach das Ökosystem von Terra zusammen. Der Wert von Luna verflüchtigte sich und ein Schneeballeffekt zwang die Organisation zum Verkauf von etwa 80.000 Bitcoin.

Zuvor hatte es auch einen Aufruhr gegeben, weil 10.000 BTC aus dem Nichts verschwunden waren. Das letzte Wort in dieser Sache ist zweifellos noch nicht gesprochen. Auch angesichts der Tatsache, dass das Nachfolgeprojekt Luna 2.0 sehr schlecht abschneidet und unmittelbar nach dem Start um 70% gefallen ist.

Die Organisation ist immer noch auf der Suche nach Entschädigung für alle Opfer von Luna 1.0.

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