Ehemaliger Google-Chef lobte Bitcoin bereits im Jahr 2014

Zuletzt Aktualisiert: 7 August 2022

Ein altes Video von Eric Schmidt, dem ehemaligen Topmanager von Google, ist aufgetaucht, in dem er Bitcoin als außergewöhnlich bezeichnet. Er spricht hier über die Technologie, nicht über das Potenzial von Bitcoin als Währung.

Manchmal sind die Wege des YouTube-Algorithmus undurchschaubar.

Bitcoin-Technologie

Das Video stammt aus dem Jahr 2014 und zeigt eine Rede im Computer History Museum aus demselben Jahr. Schmidt sagt, dass die Technologie von Bitcoin wichtig ist, aber damals hatte er einen harten Kopf, dass Bitcoin als Währung verwendet werden wird.

Viele neue Unternehmen werden auf Bitcoin aufbauen

Er erklärte, dass der technologische Aufbau von Bitcoin dafür sorgen wird, dass in Zukunft viele neue Unternehmen entstehen werden. In dieser Hinsicht ist Schmidt ein Visionär. Damals gab es keine Bitcoin-Akzeptanz, außer bei einer kleinen Gruppe glücklicher Menschen.

Damals gefiel ihm die monetäre Auswirkung, die Bitcoin auf die Wirtschaft haben kann, nicht wirklich, aber die Tatsache, dass ein so großer Name im Jahr 2014 über Bitcoin sprach, ist bemerkenswert.

Bitcoin wichtig für die Kryptographie

Man könnte sogar argumentieren, dass seine Haltung die Aussichten des Wertpapiers deutlich verbessert hat.

Bitcoin ist eine bemerkenswerte kryptografische Leistung”, sagte Schmidt. Die Fähigkeit, etwas zu schaffen, das in der digitalen Welt nicht duplizierbar ist, ist von enormem Wert. Die Bitcoin-Architektur, d. h. die Möglichkeit, diese nicht replizierbaren Hauptbücher zu haben, ist ein erstaunlicher Fortschritt. Viele Leute werden darauf ein Geschäft aufbauen.’

Schmidt entscheidet sich für Web3

Im April dieses Jahres wurde Schmidt von CNBC interviewt und es scheint, dass er bei seiner Haltung geblieben ist, dass die Bitcoin-Technologie von besonderem Interesse ist. Er spricht nicht wirklich über Kryptowährungen, sondern ist vor allem an Konzepten wie dem Web3 interessiert:

“Ein neues Modell des Internets, bei dem du deine Identität als Individuum verwalten kannst und keinen zentralen Verwalter hast, ist sehr mächtig. Es ist sehr verführerisch und sehr dezentralisiert”.

Der Milliardär und ehemalige technische Berater von Alphabet bestätigte, dass sich sein Interesse an Web3 um Tokenomics dreht, ein System, das die spezifischen Eigenschaften von Angebot und Nachfrage bei digitalen Währungen beeinflusst.

Schmidt und die Krypto-Industrie

Schmidt hat selbst Kryptowährungen und sagte, dass er einen kleinen Betrag in Kryptowährungen investiert hat, ohne konkrete Coins zu nennen. In dem Interview sagte er, er habe gerade erst mit dem Investieren begonnen. Das Interview fand im April statt. Es ist zu hoffen, dass er damals noch nicht von Lunas Tokenomics überzeugt war.

Im Laufe der Jahre hat er sich zunehmend in der Kryptoindustrie engagiert. Seit 2021 ist Schmidt strategischer Berater des Kryptounternehmens Chainlink. Er ist außerdem Mitautor des Buches “The Age of AI”, das die Zukunft des Technologiesektors beleuchtet.

Schmidt hält nicht alle Entwicklungen in der Krypto-Branche für gleich wichtig. So steht er zum Beispiel den bestehenden Blockchains kritisch gegenüber und stellt fest, dass sich die meisten darauf konzentrieren, sicherzustellen, dass sie nicht angegriffen werden, was er für Zeitverschwendung hält.

Unterschied zu Bitcoin

Aus rein technologischer Sicht hat das durchaus etwas für sich. Vielleicht vergleicht er es mit den Anfängen von Google, wo ein neues Produkt nach dem anderen auf den Markt kam und der Stecker genauso leicht wieder gezogen werden konnte.

Das steht zum Beispiel im Widerspruch zu dem, wofür Bitcoin steht. Wenn Bitcoin sein Versprechen als Weltreservewährung erfüllen soll, sind Stabilität und Sicherheit genau das Richtige.

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